Performance Engineering als Teil der Qualitätssicherung
In der Qualitätssicherung werden typischerweise Last- und Performance- Tests konzipiert und durchgeführt. Performance Engineering vervollständigt die vorhandene Vorgehensweise mit Ingenieurverfahren: Systematische Performance-Statusmeetings, Collaborative Tuning und White-Box Java-Diagnosen. Diese Informationen liefern den Entwicklern Instrumente und Daten, um die Ursachen von Performance- Problemen zu lokalisieren und zu korrigieren. Definierte Vorgehensweisen ermöglichen den schnellen Nachtest der Verbesserungen (Performance Bug Fixing).

C1 SetCon setzt zudem Diagnose-Tools wie dynaTrace® oder AppDynamics für Root Cause-Analysen des Laufzeitverhaltens von Java- und .NET-Applikation ein. Der wesentliche Vorteil solcher Tools besteht darin, dass die gesammelten Messwerte bis hinunter zur Code-Ebene mit Methoden, Klassen und SQL-Statements korreliert werden. Spezielle Sensoren erfassen neben den Antwortzeiten auch systemnahe Informationen über Performance-kritische Mechanismen wie Objektserialisation, Datenvolumen oder Speicherverbrauch. IT Mitarbeiter können dadurch genau erkennen, wo und wie das Problem beseitigt werden kann.
Mittels dieser Diagnosen können die einzelnen User-Aktivitäten je nach Bedarf nachvollzogen werden, um Zusammenhänge zwischen Daten und Geschäftsvorfällen als Ursache für Performance-Engpässe festzustellen. Die Diagnosedaten werden in Form von „Sessions“ (Aufzeichnungen) gespeichert und als Bestandteil der Performance-Testreports an die Anwendungsentwicklung geliefert, um das Bug-Fixing mit Informationen zu versorgen und zu beschleunigen.